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Thema: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

  1. #11

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Danke,war einer der schönsten Rainies die ich je gefangen habe,ich hätte sie auch in der Fangzeit zurückgesetzt,da wir 40 plus Fische immer zurücksetzen(Vereinsregel)

  2. #12

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Grüß Euch!

    Wenn das letzte ein Parademilchner war,dann ist das was ich am 16ten März zum Saisonauftakt bekam,der "General"


    Ich befischte die Mur mit einem drei langen Fluorcarbonvorfach Stärke o,14 mm sowie einer kleinen Goldkopfnymphe,Rute Klasse#5.

    Nach zwei großen (nichtgewollten) Äschen und drei Forellen zwischen 15 und 30 cm kam der Brüller.

    Der Fisch ging mehrmals am feinen Gerät ins Backing und ich mußte ihn knapp 400 Meterweit im reissenden Wasser flußabwärts nachwaten(ich bin mehr getrieben als gestiegen), bevor ich ihn auf einer Schotterbank vorsichtig anlanden konnte(Drillzeit etwa 25 min)

    Es war ein prächtiger Milchner mit 64,5 cm,
    meine größte Forelle im Leben bisher!!!

    Der Kampf am feinen Gerät war gewaltig,der alte Kämpe,der wahrscheinlich bereits ablaicht hatte, wurde zurückgesetzt.

    Aus Reproduktionsgründen setzen wir Regenbogenforellen über 40 cm zurück(Zwischenmaß 33-40 cm)

    Unsere wilden Murforellen laichen theoretisch fast das ganze Jahr,überwiegend und dann aber erfolgreich im Frühjahr.












    Geändert von koppe (22.03.13 um 20:30 Uhr)

  3. #13

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Release:






    Äschen als "Beifanng"



    Geändert von koppe (22.03.13 um 20:35 Uhr)

  4. #14
    GW-Forum Team Avatar von Steini
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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Hallo Koppe, wie immer traumhafte Bilder.

    Da bin ich doch eben über etwas gestolpert.
    http://www.google.de/imgres?q=Regenb...9,r:5,s:0,i:97

    Recht gut oder ?
    Gruß Steini

  5. #15

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Hallo Steini!


    Nicht recht gut sondern Spitze!!!!

    Danke!

    Zufall,lese zwischendurch immer wieder im Buch "Nymphenfischen" von Feuerstein!


    Fällt Dir irgendetwas an der Äsche auf Steini?
    Geändert von koppe (22.03.13 um 21:27 Uhr)

  6. #16
    GW-Forum Team Avatar von Steini
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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Ich denke da fehlen unterhalb der Fahne einige Schuppen, da könnte mal eine, nun zugewachsene tiefere Wunde gewesen sein.
    Könnte von einem Drilling oder auch möglicherweise vom Kormoran stammen.
    Gruß Steini

  7. #17

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Ist ein verheilter "Reiherstich" vom Vorjahr denke ich,könnte aber auch ein Kormoran gewesen sein..

    L.G.


    Bernhard

  8. #18
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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Sehr schöne Äsche !
    Könntest Du ein Artenportrait der Äsche erstellen.
    Die fehlt noch im Salmo-Artenportrait. Mit diesen Bildern wäre das Portrait nicht zu toppen.

    Schönen Urlaub am Roten Meer und die UW-Kamera nicht vergessen.
    Gruß
    Albert

  9. #19

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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Albert,ich werde es tun!

    und auch ein paar pics vom Roten Meer präsentieren.

    Ich liebe die Rifffische dort.

  10. #20
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    AW: Regenbogenforelle (Oncorhynchus mykiss)

    Ich möchte zu Steinis Link mal meine Meinung abgeben.

    Zitat Zitat von Steini Beitrag anzeigen
    Hallo Koppe, wie immer traumhafte Bilder.

    Da bin ich doch eben über etwas gestolpert.
    http://www.google.de/imgres?q=Regenb...9,r:5,s:0,i:97

    Recht gut oder ?
    Zitat:

    4. Verhalten zwischen Regenbogenforellen und Bachforellen bzw. Äschen
    Das Thema Konkurrenz zwischen Bachforelle und Regenbogenforelle ist vom heutigen Stand der Wissenschaft gesehen eigentlich vom Tisch. Die Untersuchung von Dr. Peter (EAWAG, Schweiz), die europaweit Verwirrung gestiftet und zu einer ablehnenden Haltung gegenüber der Regenbogenforelle geführt hat, wurde als fehlerhaft enttarnt und die falschen Schlüsse des Autors wurden korrigiert. Eine Gefährdung anderer Arten kann bei korrektem Besatz entsprechend der Vorgaben in dieser Abhandlung ausgeschlossen werden. Leider geistert bei vielen Wissenschaftlern und Naturschutzorganisationen noch die Untersuchung von Dr. A. Peter im Kopf herum.
    Es ist auffallend, dass ein Konkurrenzdruck von Regenbogenforellen auf Bachforellen und Äschen (im Folgenden als AE bezeichnet) in den Staaten überhaupt kein Thema ist, sondern das Vorkommen dieser Arten dort primär Temperatur gesteuert betrachtet wird (persönliche Mitteilung Ray J. White, American Fisheries Society). Sehr wohl sind jedoch Interaktionen zwischen Regenbogenforellen und Kehlschnittforellen sowie zwischen Bachforellen und Bachsaiblingen in den USA ein Thema.
    Dazu kann man stehen wie man will.
    Erstmal zu den USA, dort geben staatliche Stellen Alarm wegen der eingebürgerten Bachforelle. Unerwünschter Neozoen . Die sehen das anders.
    Übrigens gibt es dort noch andere Fischarten, welche die Bafo verdrängt.

    Die Antworten der 4 Gewässerexperten zusammengefasst sind sehr schwammig. Möglich, kann feststellbar sein, schwierig bis sehr beschränkt zu Frage 1.
    Wenn es Feldforschungen gibt, welche im Gegensatz zu Dr. A. Peter zu einen anderen Schluss kommen, wieso werden die nicht genannt.
    Ich habe dazu noch nichts gelesen. Ich weiß nur aus eigenen Erkenntnissen am Fluss, dass:
    1. Die Rebofo auf Wobbler und Spinner geht und gewiss Parrs der Bafo reduziert.
    2. Dass Bafos auch belegbar von mir in der Äschenregion laichen.
    3. Das Rebofo in fangfähigen Größen ober- und unterhalb der betrachteten Strecke im Fluss besetzt werden.
    4. Das aber auch (aus guten Grund) die revierbildenden Bafos die Rebofo bei nur geringfügigen Längenunterschied vertreibt.
    Das Futterangebot spielt eine nicht untergeordnete Rolle.

    Zu den Besatz in für Bafos nicht optimalen/geeigneten Kanalähnlichen Strukturschwachen Gewässerabschnitten:
    1. Auch die werden von Bafos genutzt, auch wenn es nur der Wanderung wegen ist. Ein Kanal gehört zu einem Gewässersystem und die Bafo bildet
    ja bekanntlich Ökotypen. Selbst in der Elbe werden im Monitoring große Bafos gefangen und das in der Barbenregion.
    2. Wie kommen Smolte der Lachse bei ihrer Wanderung an großen Rebofo ungeschoren vorbei. Wie verhält das sich mit der Konkurrenz Lachsparrs und großen Rebofo?

    Wenn sich Rebofo seit Jahren in einem Gewässersystem erfolgreich vermehren, dann sollen die es.
    Es darf nur kein Persilschein für Besatz in allen möglichen Flusssystemen ausgestellt werden. Da halt ich mich lieber an die für viele andere "Falschen Schlüsse" von A. Peter.
    Für Fischereiinstitute und Fischereibiologen, welche die Arbeit von Herrn Dr. Peter ablehnen, kann man auch Abhängigkeiten von Angelverbänden mutmaßen.
    In etlichen Umweltministerien der Bundesländer scheint mit dem Besatzverbot der Rebofo die Arbeit von Dr. Peter somit im Kopf herumgeistern, was vollkommener Quatsch ist.
    Ein ökologisches Fließgewässersystem ist doch kein Gesellschaftsaquarium.

    In dem Vortrag letztes WE von Herr Dr. Michael Schubert (Starnberg) Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft, Institut für Fischerei
    " Forellen in Bayern " auf der Fachtagung Fischartenschutz wurde erwähnt, das sich die Bafo flächendeckend reproduziert.
    In dem Monitoring von 1991 bis 1994 wurden an 2.834 Probestellen 30% Rebofo nachgewiesen. 15 Jahre später waren an 1.425 Probestellen 25 % Rebofo festgestellt wurden.
    Das Verhältnis Rebofo zu Bafo liegt geschätzt bei 1:13 !
    In 21 Gewässer gibt es nachgewiesene Reproduktion wilder Rebofo.
    Das Fazit : Keine zwischenartliche Konkurrenz.
    Wow, so einfach kann man aus Zahlen Erkenntnisse ziehen. Bin ich der einzige, der nicht unter Wasser blicken kann?

    Regenbogenforellen und Äschen leben seit jeher in Sympathrie miteinander, das heisst, sie sind auch entwicklungsgeschichtlich schon lange Zeit Nachbarn und haben sich arrangiert. Dies ist auch in meinen Filmaufnahmen erkennbar. Jeder Fluss, in dem diese beiden Arten vorkommen, hat typische Plätze für Regenbogenforellen und solche, wo sich Äschen bevorzugt aufhalten. Sind beide Arten dennoch am gleichen Ort im Gewässer anzutreffen, so steht die Äsche meist hart am Grund, während die Regenbogenforelle deutlich höher im offenen Mittelwasser Nahrung aufnimmt. Kommt es zu einem Schlupf von Insekten, so haben die Äschen die Möglichkeit, diese schon kurz nach der Emergenz aus den Kieslückenräumen abzufangen, noch bevor sie in den Aktionsradius der RBF kommen. Bezüglich terrestrischer Flugnahrung und oberflächlich abtreibender Insekten ist die RBF jedoch im Vorteil.
    Was machen denn die Äschen, wenn die Emergenz der Insekten vorüber ist. Ich denke da an erzwungene Abwanderung. Nicht dass Äschen keine längeren Distanzen wandern.
    Aber erzwungene Abwanderung durch erzwungene Konkurrenz wäre doch kontraproduktiv für die Fischart.

    Nachtrag: Das Bayr. Landwirtschaftsministerium will den Schutz der Gewässerrandstreifen aufheben. Bringt der Landwirtschaft mehr Feldfrüchte.

    g-feuerstein rbf-expertisen
    Gruß
    Albert

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