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Thema: Fragen zum Besatz von Muscheln und Schnecken in Vereinssee

  1. #1

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    Fragen zum Besatz von Muscheln und Schnecken in Vereinssee

    Hallo alle zusammen,

    kennt sich hier jemand mit dem ansiedeln von Muscheln (Teichmuscheln) und Schnecken (Spitzschlammschnecken) aus ?

    Wir wollen diese Tiere als natürliche Nahrung für Friedfische in unserem Vereinsgewässer (ca. 6/7ha große alte Tongrube) ansiedeln.
    Der See besteht aus Ton und Schlammboden und verfügt über Seerosenfelder, viel Schilf, massig Totholz und eine Ecke mit etwas Kraut.

    Ich habe bereits viel gegoogelt, allerdings findet man fast nur "Literatur" zum Besetzen in Aquarien und Gartenteichen.

    Uns ist klar des es nicht damit getan ist eine paar Muscheln und Schnecken ins Wasser zu werfen, wir sind schon bereit ein paar Euro in die Hand zu nehmen um 1000 Muscheln und 1500 - 2000 Schnecken zu kaufen.
    Gerade sie Spitzschlammschnecke soll sich ja schnell und stark vermehren.

    Da ich den Vereinsmitgliedern auf der nächsten Versammlung gerne von dem Vorhaben berichten möchte, wäre ich um ein paar Tips und falls vorhanden Erfahrungsberichte froh.
    Vielleicht hat hier ja jemand etwas zu dem Thema bei zu tagen oder kennt auch jemand einen Biologen oder sonnst jemanden der sich mit dem ansiedeln dieser Tiere etwas auskennt.

    Ich würde mich über Antworten sehr freuen.

    Beste Grüße

    Maurice
    Geändert von Maurice (17.01.20 um 03:05 Uhr)

  2. #2

    Registriert seit
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    AW: Fragen zum Besatz von Muscheln und Schnecken in Vereinssee

    Vielleicht die erste Frage:
    Was ist denn in der alten Tongrube mit Pflanzen und Totholz überhaupt schon drin? Wenn nicht: Wie sind die Wasserwerte oder ist das Gewässer gekippt?

    Schnecken kommen in der Regel schnell von alleine und müssten reichlich vorhanden sein. Wenn nicht, stimmt etwas von vorne bis hinten nicht.

  3. #3
    Themenstarter

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    AW: Fragen zum Besatz von Muscheln und Schnecken in Vereinssee

    Hey,

    um die genauen Wasserwerte wird sich bald gekümmert, der letzte GW war da leider sehr untätig und es gibt keine Aufzeichnungen.
    Fast der komplette Vorstand ist vor kurzem gewechselt und wir wollen das ganze jetzt mit frischem Wind angehen.

    Gekippt ist der See nicht, war er auch noch nie. Die Stadt der der See gehört nennt die Wasserqualität sehr gut. Krebse sind z.B. in hoher Stückzahl vorhanden.

    Also für eine Tongrube hat sich der See meiner Meinung nach schon recht gut Entwickelt, da viele Tongruben unter Wasser Brachland sind.
    Der See ist aber auch schon alt und hatte Zeit sich zu entwickeln. "Aufgestaut" ist der See seit ca. 50 Jahren.

    Es wuchs 2011 - 2013 auch mal Kraut, jetzt nicht mehr. Es gibt nur noch an einer Ecke ein "Mini Krautfeld". Der Rest ist Schilf und Seerosen. Das Kraut war aber damals auch schon immer "grau/braun" , wuchs nicht all zu dicht und war ohne jegliche Naturnahrung. Weder Schnecken noch Muscheln waren im Kraut.
    Kein Vergleich zu dem saftigen grünen Kraut in klaren Baggerseen das oft nur so strotzt vor Muscheln.

    Der See ist recht produktiv, ich denke jedoch das der Überbestand an kleinen Karpfen und der starke Weißfischbestand einfach zu viel Nahrung verbrauchen.
    Daher ist der Plan, den Bestand an kleinen Karpfen durch Hegemaßnahmen zu reduzieren und dann Muscheln und Schnecken zu besetzten.


    Wie jetzt Wasserschnecken wie die oben genannte "Spitzschlammschencke" von alleine in den See kommen soll, erschließt sich mir jedoch nicht so ganz, aber ich bin da auch kein Experte und bin im jeden Tip froh !

    Grüße

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