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Thema: Welche Wasserpflanze?

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  1. #1

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    Welche Wasserpflanze?

    Servus,
    da ich bisher nur lesend in diesem Forum tätig war, stelle ich unseren See kurz vor.
    Unser Verein befischt 3 Baggerseen mit jeweils 3-4 ha und einer max. Wassertiefe von 3-3,5m.
    Einer dieser Seen ist nun dieses Jahr so zugewachsen, dass kaum noch gefischt werden kann.
    Könnt ihr mir vielleicht weiterhelfen indem ihr mir sagt, um was für eine Wasserpflanze es sich handelt und wie wir sie einigermaßen in den Griff bekommen können.
    Zumindest soweit, dass wieder geangelt werden kann.

    Für Hilfe wäre ich echt dankbar.
    Gruß
    Klaus

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  2. #2

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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Sieht nach Wasserpest aus. Ein Verein in meiner Gegend hat da mal einen Versuch gemacht, durch abdecken der Pflanzen mit Leintüchern glaub ich. Ob das geholfen hat kann ich aber nicht sagen. Kleinflächig kannste mechanisch entkrauten mit Seil und Harke. Reicht dann für einen Angelplatz und kurzfristig. So stand es mal in den "So fängt man ... " Taschenbüchern. Oder eine Mähaktion. Ist aufwendig und muss jedes Jahr wiederholt werden. Die Wasserpest, tritt sie großflächig auf kann schon gewisse Angelmethoden schwierig bis unmöglich machen.
    Geändert von UMueller (29.08.19 um 14:22 Uhr)
    Gruß Uwe

  3. #3
    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Im Grunde bleibt nur die manuelle/mechanische Entnahme von Menschenhand übrig.
    Das Grünzeug so weit wie möglich vom Ufer entsorgen, nur so bekommst Du die gebundenen Nährstoffe aus dem Teich.
    Überdenkt auch noch mal, ob Ihr, wenn auch unbeabsichtigt, Nährstoffe ins Wasser einbringt, wie z.B. durch Anfutter, oder ob es Nährstoffeinträge aus der Nachbarschaft (Felder) gibt.

  4. #4
    Themenstarter

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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Hallo und schon mal vielen Dank für die Antworten.
    Nährstoffe von den Feldern ist unwahrscheinlich, da die Wiese darum im Naturschutzgebiet liegt und eigentlich nicht gedüngt wird.
    Da sehr wenig oder fast nicht gefischt wird, sollte das einbringen von Nährstoffen mit dem Anfüttern auch nicht relevant sein.

    Bei der Entnahme von Menschenhand habe ich mich halt schon gefragt, was wir mit dem ganzen entnommenem Material anfangen sollen??
    Das können wir ja nicht einfach so liegen lassen und es kommt schon einiges zusammen.

  5. #5
    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Wir haben es damals in Absprache auf einer Brachfläche abladen können, durch die Verrottung wurde es so dem Nährstoffkreislauf wieder zugeführt, nur an einer anderen Stelle.
    Kompostierwerke oder Biogasanlagen bieten sich auch an, insofern man das Zeug dort kostenfrei los wird.

  6. #6
    GW-Forum Team Avatar von Albert
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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Dürfte sich um Elodea nutallii handeln.
    Bei dem Sommer war der PH tagsüber bestimmt um 9.
    Gruß
    Albert

  7. #7
    Moderator Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Zitat Zitat von kv2408 Beitrag anzeigen
    Nährstoffe von den Feldern ist unwahrscheinlich, da die Wiese darum im Naturschutzgebiet liegt und eigentlich nicht gedüngt wird.
    Da sehr wenig oder fast nicht gefischt wird, sollte das einbringen von Nährstoffen mit dem Anfüttern auch nicht relevant sein.
    Ich denke da Übersehen "Wir" alle schnell mal etwas.

    Für uns ist so eine See ein geschlossener Wasserkörper in den Nährstoffe gelangen müssen.
    Das mag ja auch für alte mit Lehm vom Grundwasser getrennte Gewässer gelten...
    Aber gerade viele Baggerseen werden ja nur ein vom Grundwasser durchströmtes Gewässer sein, sie sind lediglich offene Stellen im Grundwasserstrom.
    Das würde dann bedeuten das Über das Grundwasser, das Pflanzenwachstum weiter mit Nährstoffen versorgt wird und der See dem Grundwasser wie ein Klärteich Nährstoffe entzieht und teilweise als Schlamm ablagert.
    Selbst Trinkwasser ist oft voller Nährstoffe, und führt zu Algen-blühte wenn man es der Sonne aussetzt.

    Vermutlich liegen da auch die Problem, wenn man trickreich versucht Badeseen durch chemische Bindemittel die Nährstoffe zu entziehen und vergisst das das Grundwasser dort nur durchfließt.
    Da haben schon viele Fachkräfte versagt,...warum auch immer.
    Im Grundwasser ist der Hauptstrom, Fließgewässer sind nur der sichtbare Teil, gemeinsam transportieren sie die Nährstoffe über weite Strecken bis ins Meer.
    (Ob da Baggerseen in Naturschutzgebiete liegen, ändert nur was am direkten Eintrag, oder an der Belastung mit noch nicht zersetzten Stoffen, also noch O² zerrenden Einträgen)


    Im Oberflächen-nahen deutschen Grundwasser werden heute bestimmt mehr Nährstoffe sein wie früher, wenn selbst tiefere Trinkwasserbrunnen immer öfter Probleme haben Grenzwerte einzuhalten.

    Für ich ist das auch noch immer abstrakt so zu denken, Ich hoffe Du verstehst was ich meine.
    Geändert von Steini (verstorben am 06.09.2019) (31.08.19 um 08:14 Uhr)
    Gruß Steini

  8. #8
    Avatar von Günter
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    353

    AW: Welche Wasserpflanze?

    Es gibt ein Mähboot das Wasserpflanzen mäht .
    Schaut da mal im Netz nach vielleicht ist das zu Mieten...
    Wir werden das Wasser erst missen, wenn die Quellen versiegt sind.

  9. #9
    Themenstarter

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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Könnte schon sein, dass die Nährstoffe auch über das Grundwasser eingetragen werden.
    Wir haben in der Nähe einige Biogasanlagen und vermutlich auch dadurch erhöhte Werte im Grundwasser.
    Ein Brunnen wurde bereits "vorübergehend" geschlossen.
    An diesem Problem können wir aber leider nichts machen
    Das soll nun heißen, dass wir mit der Wasserpest leben müssen und diese in den nächsten Jahren nicht weniger wird??

    Abmähen wollen wir eigentlich nicht, da ein benachbarter Verein dies vor Jahren auch schon gemacht hat und schon nach kurzer Zeit die Pflanzen wieder an der Oberfläche gewesen sind.

    Graskarpfen einsetzen ist auch keine Alternative.

    Bleibt nur noch einige Angelplätze mit Seilwinden frei zu räumen.

  10. #10
    GW-Forum Team Avatar von Thomas
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    AW: Welche Wasserpflanze?

    Zitat Zitat von Steini Beitrag anzeigen
    Ich denke da Übersehen "Wir" alle schnell mal etwas.
    Nö ... ich nicht wirklich, Steini.

    Gibt es denn überhaupt eine Grundwassereinspeisung in diesen See? Durchfluss mit Grundwasser wohl nicht, dafür gibt es nur ganz wenige Ausnahmen ... definitorisch wäre er bei Einspeisung über Grundwasser und oberflächliche Fließgewässer ein sogenannter Druckwassersee.
    Grundwasserseen liegen zu fast 100 % unterirdisch.

    @kv2408

    Gibt es denn oberirdische Zu- und Abflüsse?

    Anfrage bei den Wasserwerken, zuständigen Behörden und Unis in der Nähe.
    Gleichzeitig Angaben zum Mittelwert des Nährstoffgehalts des Grundwassers im Jahresverlauf erfragen.

    Dann sehen wir mal weiter ...
    ~~~

    Ich weiß nicht, ob es besser wird, wenn es anders wird. Aber es muss anders werden, wenn es besser werden soll.
    (Aphorismus von G.C. Lichtenberg)


    Gruß Thomas

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