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Thema: Wenn ein Wisent nach Deutschland einwandert.....

  1. #1
    Moderator Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    Wenn ein Wisent nach Deutschland einwandert.....

    Ich lästere ja nur zu gern über uns Deutsche die ja von sich denken Vorreiter beim Natur und Artenschutz zu sein.
    Ich halte Deutschland ja eher für ein Entwicklungsland in diesem Bereich, wo der Masse eher das Grundverständnis fehlt Natur auch wirklich selbst zu ertragen.

    Was passiert also wenn ein in Deutschland ausgestorbener Wisent aus Polen, in Deutschland einwandert?
    https://www.welt.de/vermischtes/arti...e-schuert.html

    Klarer Fall für die Ordnungsämter, schnell für Ordnung zu sorgen.

    Die Polen können es nicht verstehen und das nutzt man natürlich auch in der angespannten Stimmung zwischen der deutscher und polnischen Regierung.
    .........................
    Das ist Deutschland wie Menschen aus anderen Ländern die Deutschen wahrnehmen, die in der Fremde ja alles erhalten wollen.
    In der Fremde wo man z.B bereit ist dem Tiegerschutz jährlich einige Menschenleben zu opfern.
    In Ländern wie China, wo es für den Handel mit geschützten Tieren die Todesstrafe geben kann.
    In Ländern wie in Afrika, wo immer noch zig Tausende Elefanten ertragen werden, auch wenn sie große Schäden verursachen.
    Deutschland ist ein seltsames Land....wo man selbst extrem seltene Arten keinen unbedingten Schutz geben mag, weil sie Hier ja bürokratisch schon ausgestorben waren.
    Führend sind wir eher beim Tierschutz und bei der Scheinheiligkeit.

    Nachtrag: Politik und Naturschutz Behörden hat man wohl vergessen in die Entscheidung eine Ordnungsamtes und der Polizei, einzubeziehen, das Jagdpächter dann handeln sollten.
    Die Meinungen gehen auseinander, Einige reiben sich die Augen über so viel Eigenmächtigkeit, Andere relativieren es als Fehler, der halt passieren kann und weitere finden das im Sinne der Sicherheit richtig.

    Das da gleich einiges schief gelaufen ist, taucht weniger auf.

    Ein Ordnungsamt sollte schon wissen das es da internationale Abkommen zum Schutz gibt, die Polizei scheint da auch nur blind dem Wunsch gefolgt zu sein und Spätestens die Jagdpächter hätten das Wissen haben müssen, das da nicht alles richtig ist und sich vorläufig verweigern können.
    Da fehlt in der ganzen Kette, jeglicher Wille im Sinne internationaler Abkommen zum Schutz zu handeln, oder auch das es Dinge gibt für die man selbst nicht allein zuständig ist.
    Wetten das man es als Fehler entschuldigt, anstatt mit fristloser Kündigung oder nur Abmahnung zu reagieren.
    Gruß Steini

  2. #2

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    AW: Wenn ein Wisent nach Deutschland einwandert.....

    Hoffe dass alle Beteiligten die höchst mögliche Strafe zukommt und schön in der Öffentlichkeit verrissen werden....

    Obwohl ich nicht daran glaube, Artenschutz interessiert niemand bzw. reduziert sich der Naturschutz auf Müll trennen, Fahrverbote aussprechen und das verbieten vom Enten füttern. XD

  3. #3

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    AW: Wenn ein Wisent nach Deutschland einwandert.....

    Hallo Gemeinde..

    typisch deutsch, leider

    mehr kann man nicht dazu sagen.. oder wie war das damals mit dem Stoiberschen "Problembär"

    Alex
    "Besatz mit fangreifen Forellen ist wie eine Droge.
    Es macht die Angler doof, und süchtig ... sie wollen immer mehr"
    *by Steini

  4. #4

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    AW: Wenn ein Wisent nach Deutschland einwandert.....

    Ein polnisches Wisent betritt deutschen Boden. Geht garnicht. Wird halt geschossen.
    Ist halt gefääährlich so ein großes Tier. Nicht auszudenken wenn so ein Tier auf deutscher Autobahn oder Schnellstraße ... Der Veterinär war ja nicht schnell genug da also musste schnell gehandelt werden, weil vom Wisent eine so große Gefahr ausging...
    Die beiden Jäger können einem nur leid tun haben sich dazu hinreißen lassen ein Tier das hier unter Artenschutz steht zu schießen. Armes Deutschland kann ich nur sagen.
    Die Versuche das ganze zu rechtfertigen sind lächerlich. So, ja aber in Polen werden doch auch Wisente geschossen... Das sind aber Tiere die ausgewählt werden und an zahlungskräftige Jäger gehen.Wie jeder einzelne dazu steht ist eine andere Sache. Mit Artenschutz und Habitatsschutz kann also auch Geld verdient werden. Den "Überschuss" darf der Mensch dann auch nutzen. Ja sowas kann man managen. Winwin sozusagen. Für die Art als Arterhalt, für die Nutzer und für die Gegner, denn nicht jeder findet es gut wenn eine Art überhand nimmt.
    Oder, in Deutschland gibt es doch Wisente ... . Das sind aber Tiere in Gehegen und werden vom Menschen gefüttert.
    Zum Verständniss. Hier wandert ein Wildtier ein was vor über 200 Jahren in Deutschland ausgerottet wurde und wird gleich an der Grenze abgeknallt. Ein Land in dem Tierschutz, Natur und Umweltschutz einen doch so hohen Stellenwert hat.....hat........hahahat. Nie wirklich gehabt würd ich sagen.
    Gruß Uwe

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