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Thema: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

  1. #1
    Moderator Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Jeder kennt wohl die Momente wo man sich verwundert die Augen reibt...

    Eben wollte ich einige alte Leuchtstoffröhren entsorgen.
    Wegen der enthaltenen Giftstoffe dürfen sie ja nicht in den Hausmüll.
    Da Mann ja keine Umweltsau sein will, also zur nahegelegenen örtlichen Entsorgungsstelle gefahren..

    Dort aber nehmen sie so etwas auch nicht an...
    Bliebe die Fahrt zur nächsten 15 km entfernten Annahmestelle.
    Wetten, das ein Großteil der nun vorgeschriebenen modernen Leuchtmittel, nicht wie vorgeschrieben entsorgt werden ?
    Dann ist aber nichts mehr mit einer positiven Ökobilanz, wenn Schwermetalle nun alles nur verschlimmbessern.
    Gruß Steini

  2. #2
    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Darauf brauchst Du nicht zu wetten Steini, das ist so.
    Im übrigen, Energiesparlampen haben noch nie eine "positive Ökobilanz" gehabt, werden sie zukünftig auch nicht haben.
    Das war einfach nur ein Gerücht, welches gestreut wurde, um die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhöhen.

  3. #3
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    Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Ist ein bisschen wie mit dem Ökostrom, bei der panisch durchdachten Energiewende.
    Gruß Steini

  4. #4
    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Genau, Ökostrom aus Wasserkleinstkraftwerken, oder aus Norwegen "gekauft".

  5. #5

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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Hallo!

    Ich arbeite in einem größeren Zoogeschäft und sammele seit 2 Jahren alle Leuchtmittel und E-Geräte, die die Kundschaft als Muster in den Laden bringen, ein. Alle paar Monate bringe ich das dann zum Wertstoffhof bei mir um die Ecke.
    Beim letzten Mal wurde mir "gewerbliche Müllentsorgung" unterstellt, anstatt froh zu sein, dass ich die Dinger nicht den Leuten zurück gebe, wo sie dann häufig im Müll landen. Zum Glück hatte der Motzkopp einen verständlichen Chef.

    Tschüß, Kurt

  6. #6
    Moderator
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    Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Zitat Zitat von Georg Beitrag anzeigen
    Genau, Ökostrom aus Wasserkleinstkraftwerken, oder aus Norwegen "gekauft".
    Auch..
    Aber ich dachte eher an so etwas wie die Erzeugung zu fördern, ohne brauchbare Netze zur Einspeisung bereit zu haben.
    Oder durch Planungs-Unsicherheiten, Firmen zu bewegen veraltete Anlagen zu erhalten anstatt in modernere Kraftwerke zu investieren.

    Ist aber wohl "normal", so wie es ausschaut steigen wir nach Jahrzehnten der Atom-Stromnutzung bald wieder aus und haben bis heute noch kein Konzept wie wir die anfallenden Abfälle entsorgen wollen.

    So normal, wie erst nach dem Verschwinden von Wanderfischen darüber nachzudenken, das Querbauwerke vielleicht auch Fischpässe haben sollten, die möglicherweise gar funktionieren sollten.
    Vernünftig geplant würde man das wohl von der Mündung ausgehend nun stromauf sicherstellend verbessern müssen, aber man bessert eher oben nach und versucht sich lieben erst mal mit der Ansiedlung.
    Gruß Steini

  7. #7
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    Avatar von Steini (verstorben am 06.09.2019)
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Wie ist das eigentlich beim Angeln/Fischen ?
    Entwickelt sich unsere Betrachtung dort weiter?

    So zum reinen Spaß, soll man ja nun nicht mehr fischen.
    Den Fischen soll halt kein unnötiges Leid zugefügt werden.
    Klingt vernünftig, das man nur noch Fischt um Fische zum Verzehr zu gewinnen.
    Die Frage ist aber, ist das nun Fortschritt oder Rückschritt.

    Denn eine solche Betrachtung macht uns zum Teichwirt, Fischer, oder böser auch zum Wildbeuter.
    Einst wollte man sich genau von dieser Naturunverträglichen Betrachtung mit dem Begriff "Sportangler" abgrenzen.
    Wobei "Sport" da nicht für Wettkampf sondern eher für Freizeitbeschäftigung oder eben als Abgrenzung zum Fischfang zur Nahrungsgewinnung steht.
    Ergo wollte man sich bewusst vom Fischfang zur reinen Nutzung abgrenzen.

    Einer hat es vor langer Zeit gut zusammengefasst:

    "Wer Fische fängt mit Leidenschaft,
    Mit Meisterschaft und Wissenschaft,
    Und hält dabei sich tugendhaft,
    Gewissenhaft und ehrenhaft-
    Den reichen Fang mit Maß betreibt,
    Sorgt, dass im Wasser auch was bleibt,
    Und angelt nicht um Geld und Gunst,
    Nein, nur aus Freude an der Kunst,
    Der ist, wär's der geringste Knecht,
    Sportangler doch und fischgerecht !"


    Prof.Dr.Claude du Bois-Reymond

    Ist es nicht so das das die tierschutzrechtliche Betrachtung der Nutzung, uns immer mehr zu dem macht von dem man sich einst schon abgrenzte?
    Werden wir also wieder zu Fischern oder Wildbeutern erzogen ?

    Gibt es nicht gar Einzelne Betrachtungen, das der Fänger jeden ungeschützten Fisch zu entnehmen hat?

    Was ich für völlig schräg halte, weil man so je den Schutzgedanken völlig verdreht.
    Man schützt nicht mehr Fische die gefährdet sind sondern zunächst besser Alle, um dann einige vom Schutz zu befreien.

    Die Vorstellung halt, das Ordnungswut, die Vernunft ersetzt.
    Gruß Steini

  8. #8
    GW-Forum Team Avatar von Georg
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    AW: Kurzgeschichte(n) zum modernen Umweltschutz

    Ich halte es mit den Begrifflichkeiten etwas anders.
    Im Englischen (Brittish) gibt es den Begriff "Field Sports" der u.a. für die Jagd und das Fischen steht,
    das Sportfischen ist daraus abgeleitet, Basis der Field Sports waren immer schon Nahrungsbeschaffung
    und Bestandsregulierung, der gesellschaftliche Aspekt entwickelte sich erst später.
    Das Angeln heute als Sport oder Freizeitbeschäftigung angesehen wird, ist demnach eine Entwicklung,
    die unsere Gesellschaft geprägt hat, nicht der einzelne Angler, dieser hat den Begriff nur übernommen,
    wenn auch falsch verstanden.

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